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ATEM HEISST LEBEN

Besser atmen heißt: Besser leben.


Haben Sie manchmal das Gefühl nicht richtig Luft zu bekommen? Werden Sie schnell kurzatmig? Leiden Sie an Asthma oder einer anderen Atemwegserkrankung? Oder möchten Sie einfach etwas für Ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden tun?


Atmen Sie richtig? Haben Sie durch Alltagsstress oder eine falsche Lehrmethode, eine falsch angelegte Atemform, eine einseitige und ungenügende Brusthochatmung oder eine fehlgeleitete Vorderbauchatmung?


Selten denkt man über das Atmen nach, das uns von Anfang an ganz unbewusst begleitet. Dabei ist der Atem das wichtigste »Lebensmittel« des Menschen und ein notwendiger Austausch zwischen innen und außen.


Was sich so selbstverständlich anhört, klappt bei den meisten Menschen nicht mehr: Redensarten wie »Mir stockt der Atem«, das hält mich in Atem« oder »mir geht die Puste aus« machen deutlich, dass Stress und Hektik die Atmung behindern; Auch Umweltverschmutzung, Allergien und Infektionen führen bei ca. 30 % der Menschen zu Atemwegserkrankungen wie Nebenhöhlenentzündungen, Hals- und Ohrenschmerzen, Mandelentzündungen, Husten, Heiserkeit, Atemnot, Lungenentzündung u. v. m. Vom einfachen Schnupfen bis zum lebensbedrohenden Asthma sind alle Facetten möglich.


Nur wer richtig atmet, kann etwas leisten, entspannen und zu sich kommen.

„Im Atemholen sind zweierlei Gnaden:

Die Luft einziehen sich ihrer entladen.

Jenes bedrängt, dieses erfrischt.

So wunderbar ist das Leben gemischt!«

Johann Wolfgang v. Goethe

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Die typenpolare Atemarbeit


Sie unterscheidet zwei Atemtypen: den Einatmer, den Ausatmer oder anders formuliert den »Brustatmer« und den »Bauchatmer«. Durch spezielle Atemmassagen, Atem- und Körperübungen hilft sie den eigenen Atemtyp zu finden, Fehlverhalten abzubauen und somit den Atem zu optimieren. Die richtige Atemtechnik bringt einen Ausgleich zwischen Körper und Seele, reduziert den Stress und hilft durch innere Ruhe und Gelassenheit neue Energie zu gewinnen und eine größere Leistungsfähigkeit zu erlangen. Sie eröffnet »neue« Atemräume mit Bauch-, Flanken- und Brustatmung, welche wiederum direkt zum Erfolg einer physiologischen Atmung beitragen. Im Atmen liegt der Schlüssel zu mehr Vitalität, Energie und innerer Ausgeglichenheit. Richtiges Atmen ist ein wunderbarer Weg, mit dem man diesen Schlüssel, den man immer bei sich trägt, für mehr Lebensqualität nutzen kann.

Die Atemarbeit richtet sich sowohl an Menschen mit Atemwegserkrankungen als auch Sprechberufler, Sänger, Schauspieler und an jeden, der mehr über sich und seine Atmung erfahren und Krankheiten vorbeugen möchte.

• Atemwegserkrankungen:

  Asthma bronchiale, VCD


• chron. Erkrankungen des

  HNO-Bereichs


• Herz-Kreislauf-beschwerden

• Autogenes Training


• Progressive

  Muskelentspannung


• Phantasiereisen

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Die Therapie greift bei

Entspannungsübungen ergänzen die Atemarbeit

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Vocal Cord Dysfunktion (VCD)


Als Vocal Cord Dysfunktion (VCD) bezeichnet man eine Stimmband-Funktionsstörung, bei der verengte oder sogar kurzzeitig verschlossene Stimmbänder die Atmung erheblich erschweren. Diese Atemnot kann so heftig werden, dass die Betroffenen glauben zu ersticken  und Todesängste ausstehen. Sie ist aber ganz im Gegensatz zum subjektiven Erleben aus objektiver Sicht nicht lebensbedrohlich.


Beschreibung eines Anfalls:

Die Atemnotanfälle treten meist sehr plötzlich während der Einatmung auf und gehen einher mit einem Engegefühl im oberen Teil der Atemwege (Hals, obere Luftröhre).    

Die Dauer variiert von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Stunden und auch die Intensität kann bei jedem Betroffenen unterschiedlich stark sein. 

Die Anfälle können mehrmals täglich/ wöchentlich oder auch nur einige Male im Jahr auftreten.



Auslöser:

Die plötzliche Atemnot wird oft durch Reize wie Husten, Verschlucken, körperliche Anstrengung, Stress, Geruchsirritationen durch Zigarettenrauch, Parfüm, Lacke etc. ausgelöst und tritt in den meisten Fällen sehr plötzlich und/ oder in der Nacht auf.


Da die VCD- bedingte anfallsartige Atemnot durch ähnliche Reize wie das Asthma bronchiale entsteht, wird sie oft mit dieser Erkrankung gleichgesetzt und erfolglos mit Medikamenten behandelt.  


Wodurch die Vocal Cord Dysfunktion, die im Grunde genommen ein paradoxer

Schutzreflex der Stimmbänder ist, verursacht wird, ist noch unbekannt. 

Häufig ist es ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren, die zu einer VCD- Erkrankung führen:

Eine falsche Atemtechnik, starke Verspannungen im Halswirbelsäulen- und Kehlkopfbereich, eine vorweg gehende starke Bronchitis, Stimmprobleme, psychosomatische Symptome, eine chronische Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) und der Rückfluss der Magenflüssigkeit (Reflux) konnten als mögliche Ursachen für die VCD identifiziert werden.


Eine eingehende ausführliche  Anamnese, in welcher der Betroffene die Vorgeschichte der Krankheit und die eigene Symptomwahrnehmungen schildert, ist deshalb unabdingbar.




Therapie:

Die Behandlung der Vocal- Cord- Dysfunktion setzt sich aus mehren Bereichen, die miteinander in Verbindung stehen, zusammen.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht allerdings das Erlernen der physiologischen Atmung mittels spezieller Atemübungen. Dabei ist es besonders wichtig, das Atmen auch unter Belastung zu trainieren, da nur so ein Transfer in den Alltag gewährleistet werden kann.   

Kombinierend zu der der Atemarbeit werden spezielle Atemmassagen zur Lockerung der gesamten Atemmuskulatur sowie der Muskulatur des Hals- und Kehlkopfbereiches durchgeführt.

Für die erfolgreiche Behandlung der Stimmbandfehlfunktion ist das Erlernen von Phonationsübungen zur Entspannung der gesamten Stimmmuskulatur entscheidend.

Haltungsarbeit und Tonusregulierung fließen in die gesamte Arbeit mit ein.

  

Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und/ oder Phantasiereisen runden die Therapie ab.  

Atem- und Stimmtherapie (Logopädie), Psychotherapie, Entspannungstherapie und Physiotherapie können dabei helfen, die Angst vor einem Anfall in den Griff zu bekommen und auf Dauer eine Verbesserung oder Heilung der Symptomatik zu bewirken. 

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